#Jugendtalk: Malu Dreyer empfängt rund 200 Jugendliche

Mit dem traditionellen Jugendtalk, in früheren Jahren als „Jugendempfang der Ministerpräsidentin“ bekannt, startete Ministerpräsidentin Malu Dreyer das Programm der Landesbühne auf dem Rheinland-Pfalz-Tag in Mainz. Zusammen mit aktuellen und ehemaligen Schülerinnen und Schülern aus Rheinland-Pfalz fand der diesjährige Jugendtalk zum Thema „Schulabschluss in Pandemiezeiten“ statt.

„Schule ist so viel mehr als Lernen und Lehren. Schule ist ein Ort des sozialen Miteinanders. Das ist auch ein Punkt, den beispielsweise immer wieder unsere Landesschüler:innenkonferenz betont. Ich finde das Engagement der jungen Menschen großartig. Sie interessieren sich nicht nur für sich selbst, sondern setzen sich engagiert für ihre und die Zukunft kommender Generationen ein“, begrüßte Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Teilnehmenden. Zu Beginn des Rheinland-Pfalz-Tags hatte sie die Jugendlichen und junge Erwachsene persönlich nach Mainz eingeladen.

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Die Landesregierung hat die Schülerinnen und Schüler in der Corona-Pandemie gezielt mit einer Vielfalt an Angeboten unterstützt. So wurde beispielsweise die Schulsozialarbeit in den vergangenen Jahren stetig ausgebaut. Das Projekt Sommerschule bot Interessierten die Möglichkeit, schulische Inhalte aufzufrischen und zu vertiefen, um sich auf den Start des neuen Schuljahrs vorzubereiten. Das Corona-Aufholprogramm reicht von Feriensprachkursen bis hin zu Lern- und Freizeitangeboten, die direkt in den Kommunen organisiert werden.

Gemeinsam mit der stellvertretenden Ministerpräsidentin und Familienministerin Katharina Binz, Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig, Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt, Finanzministerin Doris Ahnen sowie Oberbürgermeister Michael Ebling und Landtagspräsident Hendrik Hering beteiligte sich die Ministerpräsidentin an den Talkrunden und beantwortete die Fragen der Jugendlichen.

Neben Unterstützungsangeboten und Schulabschlussprüfungen wurden auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Digitalisierungsprozess an Schulen diskutiert. „Bei der Digitalisierung unserer Schulen haben wir einen riesigen Sprung gemacht. Gleichzeitig sind wir mit der Entwicklung noch lange nicht am Ende“, reflektierte die Ministerpräsidentin. „Wir sehen weiterhin, dass das eine Gemeinschaftsaufgabe von Bund, Land und Kommunen ist. Wir brauchen einen weiteren DigitalPakt, damit wir das, was jetzt so richtig in Schwung gekommen ist, auch weiterführen können.“ Der „DigitalPakt Schule“ wurde im Mai 2019 von Bund und Ländern gestartet und verfolgt das Ziel, Schulen mit verbesserter, digitaler Technik auszustatten.

In Bezug auf das Europäische Jahr der Jugend 2022 betonte die Ministerpräsidentin, dass die Landesregierung vor allem junge Menschen motivieren will, sich aktiv für Europa zu engagieren und mit Jugendlichen aus anderen europäischen Ländern in den Austausch zu treten. „Das stärkt nicht nur das Selbstvertrauen von jungen Leuten, sondern ist auch ein wichtiger Teil der Friedensarbeit. Die Jugendlichen von heute sind die Entscheider von morgen. Sie in den Mittelpunkt in diesem Jahr zu stellen, bedeutet an unsere Zukunft zu denken“, so die Ministerpräsidentin.

Die Teilnehmenden des #Jugendtalks sind im Alter zwischen 13 und 21 Jahren. Ihnen wird am Rheinland-Pfalz-Tag die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch mit der Ministerpräsidentin und weiteren Kabinettsmitgliedern geboten.

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